Der Mai lädt zum Feiern ein!

… und zum Dichten, Singen, Träumen, Lieben, Leben!

Im Projekt Mörsburg 2020 werden wir im Laufe des Monats aus Vergangenheit und Gegenwart vom Mai und Frühling inspirierte Werke vorstellen.

Hast du auch etwas, das du mit uns teilen möchtest? Bild, Text, Gedicht, Lied, … Schick es uns an kontakt@moersburg2020.ch oder teile es via Facebook oder Instagram! Wir sind gespannt und veröffentlichen es gerne!

Hier ein Auszug, wie es im Mai ums Jahr 1220 geklungen haben könnte:

Und was hat Walther von der Vogelweide mit der Mörsburg zu tun?
Er lebte und sang zur Zeit von Margarethe von Savoyen – und wie sie überquerte er Sprach- und Kulturgrenzen.

Walther von der Vogelweide entwickelte in seinen Liedern einen Gegenentwurf zum Ideal der hohen Minne, das im Minnesang lange vorherrschend war. Ein gutes Beispiel hierfür ist der Minnesang „Under der linden“, in dem von der Liebesvereinigung eines gleichberechtigten Paares in der Natur berichtet.

In der „ebenen Minne“ werden die Partner gleichberechtigt dargestellt, das Werben des Mannes tritt in den Hintergrund und der Frau, die in der Regel nicht zum Adel gehörig ist, werden vermehrt höfische Tugenden wie Treue, innere Güte und Beständigkeit zugeschrieben.